Stress und Burnout – Risikofaktoren und Bewältigungsstrategien

17.11.2020 | Allgemein, Tipps & Tricks

Viele von uns leiden unter Stress, ohne es wirklich zu merken. Erst wenn es schon zu spät ist und Körper sowie Psyche deutliche Signale senden, wird es uns bewusst.

In der heutigen Zeit stehen wir immer mehr unter Strom, sekündlich prasseln neue Informationen auf uns ein und wir sind gezwungen, immer mehr, schnellere und bessere Leistungen zu erbringen. Der damit verbundene Stress kann hierbei schnell negative Auswirkungen zeigen.

Die meiste Zeit fokussieren wir uns auf die Ansprüche an uns, statt auf uns selbst. Unsere Selbstfürsorge kommt viel zu kurz und wir achten nicht mehr auf die Signale, die unser Körper uns zeigt.

Stress und Erschöpfung als Prädiktoren für die Entstehung von Burnout

Das ist ein Problem, denn so ist es quasi unmöglich, sich vor Stress, Erschöpfung und dem daraus resultierenden Burnout zu schützen. Burnout ist hierbei nicht eine zwingende Konsequenz, dennoch können der Stress und die Erschöpfung Prädiktoren für die Entstehung sein.

Das kannst Du tun, um entgegenzuwirken:

Ein sehr wichtigster Punkt ist, dass Du aufhörst, diese stressfördernden Faktoren als willkommene Herausforderung zu verbuchen, sondern sie als ernsthafte Gefahr für Deine eigene Gesundheit betrachtest.

Das ist oft nicht so einfach, denn man merkt erst spät, dass der Stress sich negativ auswirkt.

Wir möchten Dir noch ein paar Risikofaktoren aufzeigen, die Stress und Burnout begünstigen.

Risikofaktoren

In den Stresskreislauf kannst Du auf unterschiedliche Art und Weise geraten. In der Regel besteht ein Zusammenhang aus situativen und persönlichen Faktoren.

Situative Faktoren:

– Druck,
– mangelnde Anerkennung,
– schlechtes Zeitmanagement oder
– zu viele herausfordernde Aufgaben (Überlastung).

Persönliche Faktoren:

– mangelnde Abgrenzungsfähigkeiten,
– Unfähigkeit, die eigenen Ressourcen zu sehen und zu nutzen,
– zu starkes Bedürfnis, anderen zu helfen (Helfersyndrom),
– das Gefühl, sich für alles verantwortlich zu fühlen),
– übertriebener Perfektionismus,
– geringes Selbstwertgefühl oder
– eine hohe Portion Idealismus.

Wie genau jetzt aber solche Faktoren zu Burnout führen können, möchten wir Dir noch ein bisschen genauer erklären.

So kann Stress zum Burnout führen

Der Weg von einem erhöhten Stresslevel zum Burnout ist meist nicht weit. Trotzdem ist es wichtig zu sagen, dass nicht jeder, der Mal unter Stress leidet, gleich eine Erschöpfungsdepression bekommt. Eine komplette Stressvermeidung ist heute kaum möglich und trotzdem ist es wichtig hier sensibel zu sein und auf sich aufzupassen. Selbstfürsorge!

Burnout kann zudem auch entstehen, wenn Du eigentlich unter keinem erkennbaren Arbeitsstress leiden. Nicht immer entsteht der größte Druck automatisch im Beruf, genauso endet nicht jeder, der im Beruf unter enormen Stress leidet in einem Burnout.

Hier gilt es unbedingt die individuelle Situation zu betrachten. Wann Stress zum Burnout führt, hängt vor allem von den persönlichen Faktoren des Betroffenen ab. Meistens trifft es Menschen, die sehr hohe Ansprüche an sich selbst stellen, perfektionistisch sind und gleichzeitig ein schwaches Selbstwertgefühl aufweisen. Konflikten gehen sie lieber aus dem Weg und erledigen deshalb alles, ohne an ihre eigenen Grenzen zu denken.

Oftmals erhalten sie dafür kein Zuspruch und keine entsprechenden Gegenleistungen von ihren Mitmenschen. Wer das dauerhaft so lebt, strapaziert Körper und auch der Seele – der Weg zum Burnout ist dann meist nicht mehr weit. Doch natürlich sind auch die Faktoren im Arbeitsleben ausschlaggebend, das sich die Wahrscheinlichkeit einer Burnout-Konstellation erhöht. Dazu gehören beispielsweise:

– zu viel Verantwortung,
– unerfüllbare Anforderungen,
– Unklarheit über die Erfolgskriterien,
– Sorge um den Arbeitsplatz,
– schlechtes Betriebsklima, Konflikte, Mobbing oder
– mangelnde Einflussmöglichkeiten.

Wenn es im beruflichen Kontext Probleme gibt, ist es umso wichtiger, dass es privat gut läuft. Kommen hier aber auch noch Konflikte und eine mangelnde Unterstützung durch Partner und Familie hinzu, ist die Gefahr für ein Burnout sehr hoch.

Tipps zur Vermeidung und Stressreduzierung

Für Stress oder Burnout gibt es keine standardisierte Therapie. Hier muss die individuelle Situation des Betroffenen betrachtet werden. In vielen Fällen werden Strategien zur Stressbewältigung, zum Zeitmanagement und zur Entspannung anvisiert.

Wichtig ist, dass geklärt wird, welche Ziele der Betroffene für sich erreichen möchte. Der erste Schritt hierbei ist, dass Du Deine eigenen Erwartungen überprüfst. Was genau sind Deine Motivationsgründe, dass Du immer alles gibst, wo gibt es vielleicht unrealistische Erwartungen an Dich selbst? Versuche realistische Ziele zu definieren und übe diese immer wieder.

Als Nächstes solltest Du Deine Arbeitssituation einmal genauer unter die Lupe nehmen. An jedem Arbeitsplatz und in jedem Job gibt es Dinge, die verbessert werden können. Vielleicht kannst Du Dich intensiv mit Deinen Kollegen austauschen. Gibt es eventuell Aufgaben, die Du nicht immer alleine lösen musst, sondern die auch das Team bearbeiten kann? Möglicherweise kannst Du auch ein paar Aufgaben an andere abgeben? Es ist wichtig, dass Du Dich aktiv damit auseinandersetzt, es geht um Deine Gesundheit, das solltest Du immer bedenken.

Mit speziellen Stress-Bewältigungsstrategien kannst Du außerdem lernen, wie Du souverän mit Konflikten umgehst oder wie Du Dich richtig abgrenzen kannst. Auch kann eine Therapie hilfreich sein, denn hier werden stressaufrechterhaltende Muster aufgedeckt und entschärft, was ein sehr wichtiger Faktor ist, denn solche Muster haben unglaubliche Macht über uns.

Achte zudem darauf, dass Du genügend Pausen im Alltag einplanst, Du Dir immer wieder schöne Momente und Inseln der Entspannung schaffst. Wir sind auf der Welt, um das Leben zu genießen und nicht, um am Stress kaputtzugehen. Wenn Du noch mehr Informationen zum Thema Stress und Burnout erhalten möchtest, kannst Du unter diesem Link noch genauer nachlesen.

Wie gehst Du mir Stresssituationen um? Welche Tipps kannst Du anderen geben, um den Alltag etwas entspannter zu gestalten?

 

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2 Kommentare

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